Nutzen Sie diese Checkliste zur Lagerung von Ölsperren, um die Ölsperren sauber, geschützt, geprüft, organisiert und für einen schnelleren Einsatz im Falle einer Ölverschmutzung bereit zu halten.
Eindämmungsboom Die Lagerung ist mehr als nur eine Frage der Ordnung. Ein Ölsperrrohr kann monate- oder jahrelang auf seinen nächsten Einsatz warten, und sein Zustand, seine Organisation und seine Zugänglichkeit können den reibungslosen Ablauf eines Einsatzes beeinflussen. Die Grundregel ist einfach: Ölsperrrohre müssen sauber, trocken, geschützt, geprüft, geordnet und so positioniert gelagert werden, dass die Einsatzkräfte sie ohne unnötiges Hantieren in Betrieb nehmen können. Die bestehenden Lagerungsrichtlinien von ELASTEC betonen ebenfalls Reinigung, Trocknung, Schutz vor Witterungseinflüssen, ordnungsgemäße Lagerung, Organisation und regelmäßige Inspektion.
Nutzen Sie die folgende Checkliste nach der Bergung, bei Routineinspektionen und bei der Überprüfung der Bereitschaft zur Reaktion auf Ölunfälle.
Checkliste für die Lagerung von Ölsperren
1. Reinigen Sie den Ausleger, bevor er eingelagert wird.
Öl, Schlamm, Pflanzenreste, Salz und andere Verunreinigungen müssen vor dem Einlagern der Ölsperre entfernt werden. Rückstände können Schäden verdecken und zur Beschädigung von Gewebe oder Beschlägen beitragen. Beachten Sie die Reinigungsanweisungen des Ölsperrenherstellers sowie die in Ihrer Organisation geltenden Verfahren für den Umgang mit aufgefangenem Öl und Waschwasser.
Sichtbar kontaminierte Ölsperren dürfen nicht direkt in die Langzeitlagerung zurückgebracht werden, nur weil der Einsatz beendet ist.
2. Lassen Sie den Ausleger vollständig trocknen.
Lagern Sie den Ausleger erst, nachdem er so gut wie möglich getrocknet ist. Eingeschlossene Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und schlechten Lagerbedingungen führen, und Metallteile können korrodieren. Ein schattiger, gut belüfteter Trocknungsort ist besser geeignet als die längere Lagerung in der prallen Sonne.
3. Überprüfen Sie die gesamte Arbeitslänge
Eine Nacheinsatzinspektion bietet sich an, um Probleme frühzeitig zu erkennen, solange die Einsatzerfahrung noch frisch im Gedächtnis der Besatzung ist. Überprüfen Sie den Auslegerkörper und seine tragenden Komponenten, einschließlich:
- Stoff, Nähte und Verschleißstellen
- Schwimmabschnitte
- Endverbinder und Stifte
- Ballastkette, Kabel oder andere Spannglieder
- Griffe, Verankerungspunkte, Zaumzeug und Befestigungsmaterial
- Ventile und Aufblaskomponenten am aufblasbaren Ausleger, sofern zutreffend
Beschädigte Teile sind von intaktem Material zu trennen, und es ist zu dokumentieren, was repariert oder ersetzt werden muss. ELASTEC empfiehlt insbesondere regelmäßige Kontrollen auf Materialabnutzung, fehlende Verbindungsstücke, Schädlingsbefall und andere lagerungsbedingte Probleme.
4. Reparaturen vor dem nächsten Notfall abschließen
Ein beschädigtes Bauteil sollte nicht mit dem Vermerk „später reparieren“ im Lager verschwinden. Reparieren Sie es gemäß den Anweisungen des Herstellers, ersetzen Sie es oder kennzeichnen Sie es eindeutig als nicht einsatzfähig.
ELASTEC bietet Reparaturausrüstung für thermoplastische und gummibasierte Auslegermaterialien an, die Reparaturmethoden sollten jedoch dem Auslegermaterial und den Anweisungen des Herstellers entsprechen.
Wenn geeignete Reparaturmaterialien bei den eingelagerten Geräten bereitgehalten werden, kann dies auch die Zeit verkürzen, die für die Behebung kleinerer Schäden benötigt wird, die bei einer Inspektion oder einer Übung entdeckt werden.
5. Halten Sie den Ausleger vom Boden fern.
Verwenden Sie nach Möglichkeit LagerregaleStatt den Ausleger direkt auf dem Boden zu lagern, sollte er auf Spulen, Paletten oder einem anderen geeigneten Trägersystem platziert werden. Dadurch wird der Kontakt mit stehender Feuchtigkeit, scharfen Gegenständen, Verkehr und Schädlingen reduziert.
Zweckmäßig gebaut Lagergestelle für Ausleger Dadurch kann auch der Auffangbehälter vom Boden ferngehalten und gleichzeitig die Druckbelastung auf die Schwimmkörper reduziert werden.
6. Vor Sonnenlicht und Witterungseinflüssen schützen.
Die langfristige Einwirkung von Witterungseinflüssen setzt vielen Auslegermaterialien zu. Die Lagerung in geschlossenen Räumen ist daher in der Regel vorzuziehen, sofern Platz und Betriebsplanung dies zulassen. Muss der Ausleger im Freien gelagert werden, ist eine geeignete überdachte oder geschlossene Lagermöglichkeit zu verwenden, die die Ausrüstung vor direkter Sonneneinstrahlung, Niederschlag und vermeidbaren Beschädigungen schützt.
Der Lagerort sollte zudem über eine ausreichende Drainage und Belüftung verfügen, um dauerhafte Feuchtigkeit zu vermeiden.
7. In der Reihenfolge der Bereitstellung speichern.
Die Einsatzbereitschaft hängt von mehr als nur dem Zustand des Materials ab. Die Besatzungen sollten in der Lage sein, den Ausleger, die benötigten Verbindungsstücke, Schlepp- oder Festmacherausrüstung, Anker, Leinen und zugehöriges Zubehör zu identifizieren, ohne zunächst andere Ausrüstung durchsuchen zu müssen.
Beschriften Sie die einzelnen Abschnitte und Lagerplätze deutlich. Vermeiden Sie Verdrehungen, Knoten, verdeckte Steckverbinder und lose Kleinteile. Die aktuellen Lagerhinweise von ELASTEC empfehlen ausdrücklich, Verdrehungen und Verwicklungen zu vermeiden, die die Montage beeinträchtigen könnten.
Wenn an einem Ort mehrere Auslegertypen gelagert werden, kennzeichnen Sie den vorgesehenen Einsatzzweck oder das jeweilige Einsatzpaket, damit die Einsatzkräfte schnell die richtige Ausrüstung auswählen können.
8. Wählen Sie die passende Speichermethode für den Reaktionsplan.
Unterschiedliche Einsatzprogramme erfordern unterschiedliche Speicherlösungen.
Boom-Rollen Bei längeren kompatiblen Auslegerarmen sind sie besonders nützlich, da sie das Material ordnen und gleichzeitig Lagerung, Einsatz und Bergung unterstützen. ELASTEC bietet sowohl motorisierte als auch manuelle Haspelkonfigurationen für kompatible Auslegersysteme an.
Gestelle eignen sich hervorragend zur gelagerten Aufbewahrung von Auslegersegmenten. Anhänger und Container kann den Ausleger mit Zubehör und unterstützender Einsatzausrüstung an festgelegten Standorten kombinieren.
Die richtige Wahl hängt von der Auslegerart, der Segmentlänge, dem Gewicht, der verfügbaren Handhabungsausrüstung, den Transportanforderungen und der Art des geplanten Einsatzes des Auslegers ab.
9. Zugang zum Gerät schützen
Ein Lagersystem ist nicht einsatzbereit, wenn es durch einen anderen Anhänger, eine Palette, ein Fahrzeug oder saisonale Lagerbestände blockiert wird. Halten Sie die Zufahrtswege frei und überlegen Sie, wie die Ausrüstung das Gebäude oder den Hof tatsächlich verlassen kann.
Bei mobilen Einheiten sollten Reifen, Lichter, Zurrgurte, Türen, Antriebseinheiten, Trommeln und andere geeignete Handhabungsgeräte in die routinemäßigen Bereitschaftsprüfungen einbezogen werden.
10. Überprüfen und testen Sie das gespeicherte System
Erstellen Sie einen dokumentierten Inspektionsplan auf der Grundlage der Herstellervorgaben, der betrieblichen Verfahren, der Anforderungen des Reaktionsplans und der örtlichen Betriebsbedingungen.
Ein sinnvolles Bereitschaftsprotokoll kann Folgendes enthalten:
- Inspektionsdatum und Prüfer
- Auslegeridentifizierung und -länge
- Zustand des Gewebes und Schwimmfähigkeit
- Zustand der Steckverbinder und der Hardware
- Reparaturstatus
- Zubehörbestand
- Lagerbedingungen
- Korrekturmaßnahmen und Fertigstellungstermin
Regelmäßige Übungen oder Einsatzsimulationen können Probleme aufdecken, die bei einer Sichtprüfung übersehen werden, wie z. B. schlechter Zugang, fehlende Hardware, falsche Ladereihenfolge oder eine Trommel, die nicht wie erwartet funktioniert.
Wie werden Ölsperren eingesetzt und welche Ausrüstung wird benötigt?
Lagerung als Bestandteil der Vorbereitung auf Ölunfälle einplanen
Ölsperren dienen dazu, schwimmendes Öl zu kontrollieren, umzuleiten oder zu konzentrieren. Wie effektiv sie eingesetzt werden können, hängt jedoch von den Wasserbedingungen, den Einsatzmethoden und dem Zustand der Ausrüstung ab.
Eine sachgemäße Lagerung von Ölsperren kann den Erfolg einer Ölbekämpfungsmaßnahme nicht garantieren. Sie kann jedoch vermeidbare Verzögerungen verhindern, die durch verschmutzte, beschädigte, verhedderte, unzugängliche oder unvollständige Ausrüstung verursacht werden.
Für eine OSRO, ein Terminal, eine Raffinerie, einen Pipelinebetreiber, eine Gemeinde oder einen Einsatzbeauftragten ist das praktische Ziel klar: Die Einsatzkräfte sollten wissen, wo sich die Ölsperre befindet, in welchem Zustand sie ist, was dazugehört und wie sie diese zum Wasser transportieren.
Falls Ihre derzeitige Lagersituation dies erschwert, prüfen Sie die verfügbaren Optionen. Zubehör für schwimmende Sperren und Barrieren or Besprechen Sie die Anwendung mit einem Gerätespezialisten..
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